Virtuelle Verbandskonferenz zur Saison 2020

Seit Anfang September wird in Hessen wieder Football gespielt. Die Saison 2020 ist mit keinem anderen Jahr in der Geschichte des AFV Hessen vergleichbar. Grund genug für den Verbandsvorstand, Verbandsbeirat und weitere Verbandstellen sich bei einer virtuellen Verbandskonferenz am 1. Oktober über den Verlauf der Saison auszutauschen.

Die wichtigste Nachricht zu erst. Bisher kam es bei allen Teams zu keinem Corona-Fall. Nur zwei Spiele mussten aufgrund Quarantäne-Vorschriften verschoben werden.

Der Ablauf der Spieltage hat sich durch Corona stark verändert. Die Hygiene-Konzepte der Vereine greifen. Die Vorlage des AFV Hessen kam gut an. An manchen Stellen muss in der Praxis noch flexibel nachjustiert werden.

Fast alle Jugendligen und die einige Herrenligen spielen wieder. Die meisten Vereine sind mit dabei, wenn auch nicht mit allen Mannschaften.

Durch den verkürzten Zeitraum ist der Spielplan 2020 sehr eng. Mit Unterstützung der Kollegen aus Thüringen konnten die Schiedsrichter bisher alle Spiele abdecken. Auch die Schiedsrichter hatten die Option aus gesundheitlichen Gründen auf die Saison 2020 zu verzichten. Damit kommt es zu Engpässen auf einigen Positionen, aber so wird der Nachwuchs dieses Jahr mehr Möglichkeiten erhalten.

Die zweckgebundene Förderung des AFVH für Vereine mit Jugendarbeit wurde gut angenommen. Dank der unterschiedlichen Förderprogramme vom Verband und Land für Vereine und mittelständische Unternehmen stehen die meisten Vereine solide da. Fehlende Einnahmen werden durch weniger Ausgabe in der Regel abgefedert. Erst in den letzten Tagen konnte auf Bestreben des AFVD ein Förderprogramm des Bundes für die GFL-Vereine aufgesetzt werden.

Die Vereine im Spielbetrieb sind froh, dass es wieder losgehen kann. Die Grundlage für den Spielbetrieb sind gesetzlichen Vorgaben des Landes Hessen, bei deren Gestaltung auch der AFV Hessen erfolgreich Einfluss nehmen konnte.

Die Lehrgangsarbeit des AFV Hessen wird in allen Bereichen langsam unter den neuen Umständen wieder anlaufen.

Auch die Cheerleader kommen langsam in den Trainingsbetrieb zurück. Je nach lokalen Vorschriften kommt es unterschiedlichen Restriktionen hinsichtlich der erlaubten Gruppengröße im Training. Das große Ziel ist die Meisterschaft am 27. Februar 2021.

Corona wird uns auch in den nächsten Monaten weiterhin begleiten. Ein abrupter Übergang zu „Normal-Bedingungen“ ist nicht nicht in Sicht. In kürzere Abständen als gewohnt wird deshalb der Erfahrungsaustausch zwischen Vereinen, Verbandsgremien und Beirat notwendig sein, um weiterhin flexibel auf die Veränderungen zu regieren.

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