Den Blick nach vorne gewandt

Nach Fazit 2020 beginnt der AFV Hessen mit Planungen für das kommende Jahr.
AFV Hessen kündigt virtuelles Dialogforum an

Die Saison 2020 biegt nähert sich dem Ende und ein damit blickt der AFV Hessen auf außergewöhnliches und herausforderndes Sportjahr zurück, das seines Gleichen sucht.

Nach dem Lockdown im März wurde der Spielbetrieb erstmal komplett eingestellt. Durch den unermüdlichen Einsatz aller Vereinsverantwortlichen und der Mithilfe des AFV Hessen konnte die frühzeitige Lockerung und Freigabe erst von Trainings- und dann Wettkampfbetrieb durch die Behörden erreicht werden. Möglich wurde dies durch den unermüdlichen Lobbying Einsatz des Verbandsvorstandes. Mit AFVH Präsident Robert Huber in seiner Funktion als Sprecher aller 58 Fachverbände in Hessen hat der hessische Football einen direkten Kontakt beim Hessischen Ministerium des Inneren und des Sports und konnte die Sorgen und Nöte des organisierten Sports hier direkt platzieren. So wurde gerade noch rechtzeitig vor dem Saisonbeginn im September die 250 Personen-Grenze festgesetzt, die zumindest in den unteren Ligen und im Jugendbereich einen Spielbetrieb erlaubte.

Diese Chance haben trotz der Pandemie fast alle Vereine in Hessen zumindest mit einzelnen Mannschaften genutzt und den Spielbetrieb im Football wieder aufgenommen.

Sehr frühzeitig ist es auch gelungen, bei der Landesregierung ein Förderprogramm sowohl für die kleineren Vereine ohne großen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb als auch für Profisport-Vereine anzuschieben. Die Rückmeldungen aus vielen Vereinen zeigen, dass zumindest finanziell die meisten Vereine in 2020 über die Runden kommen werden.

Ein weitere Durchbruch war auf Bundesebene die Öffnung des 200 Mio. Hilfsprogramm für den Profi- und semi-professionellen Sport für Football mit einem Volumen von 1,5 Mio. für Football.  Hier profitieren mit Frankfurt Universe, Marburg Mercenaries, Wiesbaden Phantoms, Darmstadt Diamonds und Frankfurt Pirates sieben Vereine aus Hessen direkt von dem Förderprogramm des Bundes.

Der AFVH selbst legt noch ein Förderprogramm für alle Vereine mit Jugendmannschaften im Spielbetrieb auf. Hier ist der Rücklauf der Förderanträge sehr erfreulich.

Leider konnte der German Bowl nicht wie geplant stattfinden. Anstatt wie im Vorjahr 20.000 Football-Fans zu einem großen Familien-Fest zu versammeln, musste der Bowl auf 2021 verschoben werden. Das ist ein Rückschlag für den Hessen Football, aber an Großveranstaltungen ist erst einmal nicht zu denken.

Negativ getroffen hat es auch die Cheerleading-Sparte, bei der DM und EM ausfielen. Zumindest die Landesmeisterschaft konnte im Frühjahr noch stattfinden.
Der Blick nach vorne

Verbandsvorstand und Verbandsbeirat trafen sich am 01.10.2020 zur virtuellen Verbandskonferenz. Im Rahmen der Bestandsaufnahme wurde beschlossen diese auch auf die Vereine direkt auszuweiten. Es ist geplant virtuellen Konferenzen mit allen interessierten Mitgliedsvereinen durchzuführen. Sinn und Zweck ist eine direkte Bestandsaufnahme mit den Vereinen und ein Analyse vorzunehmen, was in Hinblick auf den Start der Saison 2021 alles noch veranlasst werden muss.

Der AFV Hessen geht davon aus, dass die Pandemie mit dem Jahr 2021 nicht einfach verschwunden sein wird, sondern uns noch weit in da Jahr hineinbegleiten wird. Dieses Jahr hat gezeigt, dass Football zumindest mit Einschränkungen auch in Zeiten der Pandemie gespielt werden kann.

Die Video-Konferenzen sollen kleinen sachbezogenen Gruppen wie Ligazugehörigkeit oder Cheerleading durchgeführt werden. Der genaue Zeitplan wird im Moment ausgearbeitet.

Die Vereine können Themenwünsche vorab an die Geschäftsstelle melden, damit eine solide Vorbereitung erfolgen kann. Die virtuellen Konferenzen sind ein hervorragendes Kommunikationsmittel in den aktuellen Zeiten. Sie können zwar nicht jeden Kontakt ersetzen, aber ermöglichen eine sachbezogene Kommunikation und Zusammenarbeit.

Wenn wir alle uns gemeinsam bemühen, Football und Cheerleading weiterzuentwickeln, werden wir die Krise erfolgreich überwinden!

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